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Personen auf der Bühne

Machina

 

Das Stück hat keine Story wie eine Tragödie von Euripides. Weil es ein modernes Stück ist, das nicht mit realen Personen agiert. Vielmehr das Innere des Menschen zeigt: Angst, Schuld, Hass und Zorn. Die in einem jeden sind. Wo aber noch jenseits dieser Laster eine Rettung möglich ist.

1.4.10 17:26

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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


DerDichter / Website (8.4.10 10:40)
Das ganze Stück ist eine Story!


Freude / Website (25.7.10 13:01)
Machina oder die Rettung

Der Rufer in der Tragödie erwacht. Die Deo ex Machina bringt die ersehnte Wende. Es wird von Kennern der Griechischen Dichtung die gleiche Gattung beigemessen, wie bei Xenophanes :“…wie alt warst du als die Meder kamen.“ Die Frage an das Stück von Manfred H. Freude müsste lauten: „…wie alt warst du als die Mauer fiel?“ Tatsächlich hat die Angst, der Hass, die Schuld und der Zorn, unter Einbeziehung aller stilistischen und formalen Anklänge, an Hölderlin, Celan, Heidegger, Adorno, bis hin zur Poesie der Gegenwart, die artistische Inhaltslosigkeit, der Zeitgenössischen Lyrik überschritten. – Das Extra Artistische wird zur gestalteten Aussage des totalen Kunstwerkes mit gesellschaftlicher Funktion.


Freude / Website (15.8.10 13:45)
Betreff: MF LESETEXT Machina oder Die Rettung
Arbeits- + Lesetext: Machina oder Die Rettung
Von Manfred H. Freude
Es gilt, unsere Lebensprobleme zu lösen!
Zum Hasse, nicht zur Liebe bin ich
Es ist die Geburt der Dichtung:
Dichtung ist die Ästhetische Affirmation.
Die Deviation ist die Abweichung von der normalen Sprache:
Mehr Leiden
Weniger Gleichheit
Weniger Freude
Mehr Unwissenheit
Wer lebt ist bereits Tot.
Tot ist Not.
Nur der Lebende stirbt
Der Tote lebt ewig.
Ekelhaft ist die Geburt.
Dieses Leben ist der Gedanke
Das Abschaffen von Leben
Es Vernichtet und Befreit.
Sich selber verachten
Heißt Sterben lernen
Mehr Leiden!
Ein besseres, schöneres Leben, ja vielleicht im Paradies
das bleibt unser Wunsch?
Wer hat uns dies nur eingeredet, dass wir uns dies
zu hoffen wünschen?
Seit unserer Geburt müssen nicht nur die
Gebärenden leiden,
Nein, auch wir werden leidend geboren und
schreien zum Himmel.
Ja, sind wir nunmehr aller, ja, jeder Arbeit los
das wir von allem Werken, was klein ist und was groß
verlieren in dem großen Spiel?
Was früher Schweiß und Fleiß
das heute uns genommen, was gestern noch Geheiß
Wir sind doch alle eins und jeder ist für sich,
das Brot wird schlecht verteilt, an einem leeren Tisch
und standen wir soeben noch Hand in Hand am Rand
so ist der Job geflogen, Veränderung in anderem Land
Tränen hart wie Wasser, es rollt das aufgeputzte Band
Weniger Gleichheit!
Formen. Formen der Gedanken,
Formen der Sprache, Soziale
Plastik leben, formen, gestalten
Plastik evolutionärer Prozess

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